Software & Technik im Check
Vertrag und AGB für Webdesigner - das Angebot im Check
Ein Vorlagenpaket mit Werkvertrag und AGB für Webdesigner: Vertragsschluss, Leistungspflichten, Zahlungsbedingungen, Lizenzen, Haftung. 415 € einmalig, ohne dass auf dem Bestellformular ein Absender steht.
Mit Vorbehalt
Ein Vertrags- und AGB-Paket kann Selbstständigen echte Arbeit abnehmen, und die Bausteine, die das Formular aufzählt, decken die üblichen Streitpunkte eines Webdesign-Auftrags ab. Der Preis von 415 € ist allerdings hoch: Vergleichbare Muster gibt es bei Branchenverbänden oder als anwaltliche Pauschale, teils mit laufender Aktualisierung bei Gesetzesänderungen. Genau die ist hier nicht zugesagt, und AGB veralten. Dazu kommt, dass auf dem Bestellformular niemand als Ersteller genannt wird. Bei einem Rechtsprodukt ist die wichtigste Frage, wer es verfasst hat und ob es aktuell gehalten wird. Beide Antworten fehlen.
- Preis
- 415,31 €
- Zahlung
- Einmalzahlung, inkl. MwSt.
- Passt zu
- Webdesigner, die schnell ein vollständiges Vertragsgerüst brauchen und die Vorlagen anschließend selbst pflegen oder anwaltlich prüfen lassen
- Passt nicht zu
- Wer laufende Aktualisierung bei Gesetzesänderungen erwartet, wer den Ersteller kennen will und wer eine günstigere Verbandslösung nutzen kann
Vertrag und AGB für Webdesigner auf einen Blick
Das Produkt "Vertrag Webdesign" ist ein Vorlagenpaket für Selbstständige im Bereich Webdesign. Die Beschreibung im Bestellformular listet die Bausteine auf: AGB mit Anwendungsbereich, Regelungen zu Angebot und Vertragsschluss, Vertragsinhalt, Leistungspflichten, Mitwirkungspflichten des Kunden, Verzug, Preisvereinbarung, Zahlungsbedingungen, Abnahme, urheberrechtliche Lizenzen, Mängelrechte, Haftung und ein Hinweis auf die Streitschlichtung. Der Preis beträgt einmalig 415,31 € inklusive Mehrwertsteuer, netto 349,00 €. Der Zugang ist digital. Eine eigene Verkaufsseite mit Impressum haben wir über den uns vorliegenden Link nicht gesehen.
- Format
- Digitales Vorlagenpaket, Vertrag und AGB für Webdesign-Aufträge
- Inhalt
- AGB, Vertragsschluss, Leistungs- und Mitwirkungspflichten, Zahlung, Abnahme, Lizenzen, Mängel, Haftung
- Preis im Bestellformular
- 415,31 € einmalig, darin 66,31 € Mehrwertsteuer, netto 349,00 €
- Aktualisierung
- Auf dem Bestellformular nicht zugesagt
- Rückgabe
- Keine Angabe über die gesetzliche Widerrufsfrist hinaus; bei digitalen Inhalten kann sie mit der Zustimmung zum Zugang entfallen
- Anbieter
- Auf dem Bestellformular nicht mit Name und Anschrift genannt
- Vertragspartner
- Digistore24 GmbH als Verkäufer und Reseller
- Digistore24-ID
- 174749
Ein fertiges Vertragsgerüst für Webdesign-Aufträge
Wer als Webdesigner arbeitet, braucht einen Werkvertrag und AGB, die typische Konflikte regeln: Was gehört zum Leistungsumfang, wann ist abgenommen, wem gehören die Rechte am Design, wer haftet wofür. Genau diese Punkte listet das Bestellformular als Inhalt des Pakets auf.
Das ist ein sinnvoller Zuschnitt. Ein selbst zusammengestelltes Vertragswerk ist fehleranfällig, und die aufgeführten Bausteine decken die Bereiche ab, an denen es in der Praxis hakt.
Was das Formular nicht sagt: in welchem Format die Vorlagen kommen, ob sie kommentiert sind und wie viele Seiten das Paket umfasst. Der Umfang bleibt damit vor dem Kauf unscharf.
415 Euro, und AGB veralten
Der Preis beträgt 415,31 € brutto, netto 349,00 €. Es ist eine Einmalzahlung ohne Folgekosten.
Zum Vergleich: Branchenverbände bieten Mitgliedern Musterverträge und AGB oft im Beitrag enthalten an, inklusive Aktualisierung bei Gesetzesänderungen. Eine anwaltliche AGB-Erstellung für ein klar umrissenes Geschäftsmodell liegt je nach Kanzlei in einer ähnlichen Größenordnung, dann aber mit persönlicher Haftung des Erstellers.
AGB sind kein Produkt, das man einmal kauft und dauerhaft nutzt. Sie müssen an neue Rechtsprechung und Gesetze angepasst werden. Eine solche Pflege sagt das Bestellformular nicht zu.
Kein Ersteller genannt
Der uns vorliegende Link führt über die Digistore24-Weiterleitung direkt in das Bestellformular zu Produkt 174749. Eine eigene Verkaufsseite mit Impressum haben wir dabei nicht gesehen.
Auf dem Formular wird der Ersteller des Vertragspakets nicht genannt, weder als Person noch als Kanzlei oder Unternehmen. Verkäufer und Vertragspartner ist die Digistore24 GmbH.
Bei einem Rechtsprodukt ist das die entscheidende Lücke: Man erfährt nicht, wer die Vorlagen verfasst hat und ob dahinter juristische Qualifikation steht. Geprüft haben wir am Prüftag das Bestellformular mit Lieferland Deutschland und die dort hinterlegte Beschreibung.
Pro und Contra
Was überzeugt
- Die aufgeführten Bausteine decken die üblichen Streitpunkte eines Webdesign-Auftrags ab
- Einmalzahlung ohne Abo und ohne Folgekosten
- Sofortiger digitaler Zugang nach dem Kauf
- Ein fertiges Vertragsgerüst spart gegenüber dem Selbstzusammenstellen Zeit und Fehler
- Die Beschreibung im Bestellformular listet die enthaltenen Klauseln einzeln auf
Was nicht überzeugt
- 415 € sind teuer im Vergleich zu Verbandslösungen mit laufender Aktualisierung
- Eine Aktualisierung bei Gesetzesänderungen ist nicht zugesagt, und AGB veralten
- Auf dem Bestellformular wird kein Ersteller genannt, weder Person noch Kanzlei
- Format, Seitenzahl und ob die Vorlagen kommentiert sind, bleiben offen
- Keine Geld-zurück-Garantie über die gesetzliche Widerrufsfrist hinaus
- Der Kauflink führt direkt ins Bestellformular, ohne eigene Verkaufsseite
Häufige Fragen zu Vertrag und AGB für Webdesigner
Was kostet das Vertragspaket?
415,31 € einmalig im Digistore24-Bestellformular, darin 66,31 € Mehrwertsteuer zu 19 Prozent, netto 349,00 €. Kein Abo. Geprüft mit Lieferland Deutschland.
Werden die Vorlagen aktuell gehalten?
Das Bestellformular sagt dazu nichts zu. AGB müssen an neue Rechtsprechung und Gesetze angepasst werden; ohne zugesagte Pflege liegt das beim Käufer.
Wer hat die Vorlagen erstellt?
Auf dem uns vorliegenden Bestellformular wird kein Ersteller genannt, weder eine Person noch eine Kanzlei. Als Verkäufer tritt die Digistore24 GmbH auf.
Gibt es günstigere Alternativen?
Branchenverbände bieten Mitgliedern oft Musterverträge samt Aktualisierung im Beitrag an. Eine anwaltliche AGB-Erstellung liegt je nach Kanzlei in einer ähnlichen Größenordnung, dann mit Haftung des Erstellers.
Kann ich den Kauf widerrufen?
Es bleibt das gesetzliche Widerrufsrecht. Bei digitalen Inhalten kann es entfallen, sobald man dem sofortigen Zugang zustimmt. Eine darüber hinausgehende Garantie nennt das Formular nicht.
Das Fazit
Ein Vertrags- und AGB-Paket kann Selbstständigen echte Arbeit abnehmen, und die Bausteine, die das Formular aufzählt, decken die üblichen Streitpunkte eines Webdesign-Auftrags ab. Der Preis von 415 € ist allerdings hoch: Vergleichbare Muster gibt es bei Branchenverbänden oder als anwaltliche Pauschale, teils mit laufender Aktualisierung bei Gesetzesänderungen. Genau die ist hier nicht zugesagt, und AGB veralten. Dazu kommt, dass auf dem Bestellformular niemand als Ersteller genannt wird. Bei einem Rechtsprodukt ist die wichtigste Frage, wer es verfasst hat und ob es aktuell gehalten wird. Beide Antworten fehlen.
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