Online-Business
Online-Marketing-Glossar: Funnel, Conversion, Leadmagnet und mehr erklärt
Funnel, Conversion, Traffic, Leadmagnet: Die Begriffe, die auf Verkaufsseiten und in Kursen ständig fallen, einfach erklärt und mit Beispielen versehen.
Was bedeuten Funnel, Conversion und Leadmagnet?
Ein Funnel ist der Weg vom ersten Kontakt bis zum Kauf, Conversion ist jeder erreichte Schritt auf diesem Weg, und ein Leadmagnet ist ein kleines Geschenk, das Besucher gegen ihre E-Mail-Adresse erhalten.
Der Begriff Funnel (Trichter) beschreibt, dass von vielen Besuchern nur wenige bis zum Ende gelangen. Oben kommen Menschen an, in der Mitte zeigen manche Interesse, ganz unten kauft eine kleine Gruppe. Die Form ist ein Bild, keine Technik. Wer das Bild im Kopf hat, versteht schnell, warum Verkaufsseiten so oft von Stufen und Wegen sprechen.
Conversion heißt wörtlich Umwandlung. Gemeint ist, dass aus einem Besucher etwas anderes wird: ein Empfänger des Newsletters, ein Anfragender oder ein Käufer. Jede dieser Handlungen kann man zählen und als eigene Conversion betrachten. Diese drei Wörter genügen, um viele Kursbeschreibungen einzuordnen.
Der Leadmagnet liegt meist am Anfang des Funnels. Ein Beispiel ist eine Checkliste, die jemand herunterlädt, nachdem er seine E-Mail-Adresse eingetragen hat. Wie du so etwas baust, zeigt der Praxisguide Leadmagnet und erster Funnel in 10 Schritten.
Was ist Traffic, und woher kommt er?
Traffic sind die Besucher einer Seite. Er kommt aus Suchmaschinen, sozialen Netzwerken, E-Mails, Empfehlungen oder bezahlter Werbung, zum Beispiel über Google Ads.
Traffic wird in der Regel in Besuchern oder Seitenaufrufen gemessen. Wichtig ist die Herkunft: Wer aus einer Suche kommt, sucht oft aktiv nach einer Lösung, wer über Werbung kommt, wurde gezielt angesprochen. Beides kann sinnvoll sein. Für den Anfang genügt es, zu wissen, woher deine Besucher stammen und welche Quelle ihnen wirklich weiterhilft.
Für bezahlten Traffic fallen Begriffe wie Kampagne, Conversion-Tracking und Smart Bidding. Das Tracking misst, welche Anzeige zu einer Handlung führt, Smart Bidding steuert Gebote automatisch. Das PDF Google Ads Mastery richtet sich mit 95 Seiten an Fortgeschrittene und behandelt genau diese Themen.
Wer klein anfängt und ohne Werbebudget Besucher gewinnen möchte, findet im 30-Minuten-Traffic-Plan ein ausdruckbares Workbook mit Übungen und Checklisten für Betreiber kleiner Seiten. Beide Wege lassen sich auch kombinieren, sobald du die Grundlagen verstanden hast.
Zwei weitere Wörter lohnen einen Blick: Reichweite meint, wie viele Menschen dich theoretisch sehen können, Interaktion beschreibt, wie viele davon reagieren. Beide Zahlen ergänzen sich, und eine hohe Reichweite ohne Reaktionen sagt für sich allein wenig aus.
Was bedeutet Affiliate-Marketing?
Beim Affiliate-Marketing empfiehlst du fremde Produkte und erhältst eine Provision, wenn über deinen persönlichen Link ein Kauf zustande kommt. Du brauchst dafür kein eigenes Produkt, aber Reichweite und Vertrauen.
Der Link enthält eine Kennung, über die der Verkauf dir zugeordnet wird. Plattformen wie Digistore24 übernehmen Abrechnung und Zahlungsabwicklung. Die Aufgabe des Affiliates ist die Empfehlung, die ehrlich und nachvollziehbar sein sollte. Wichtig ist, die Empfehlung als solche zu kennzeichnen und nur Produkte vorzustellen, die du nachvollziehbar beschreiben kannst.
Als nüchterner Einstieg eignet sich Affiliate Marketing für Anfänger: ein 93-seitiger PDF-Ratgeber mit sieben Kapiteln und Inhaltsverzeichnis. Wer schon ein Projekt hat und sich zwischen Modellen entscheiden will, kann den Affiliate Marketing Praxisplan ansehen, der fünf Modelle nach denselben Maßstäben gegenüberstellt.
Begriffe rund um Affiliate-Marketing
- Provision: der Anteil, den du pro vermitteltem Verkauf erhältst.
- Hoplink oder Partnerlink: dein persönlicher Empfehlungslink.
- Nische: ein klar umrissenes Thema oder eine Zielgruppe.
- Landingpage: eine Seite mit nur einem Ziel, etwa der Eintragung.
Welche Begriffe gehören zum E-Mail-Marketing?
Zentral sind Liste, Newsletter, Sequenz und Öffnungsrate. Die Liste sind Menschen, die zugestimmt haben, eine Sequenz ist eine geplante Reihe von E-Mails, die Öffnungsrate zeigt, wie viele eine Mail geöffnet haben.
Eine Sequenz versendet nacheinander ausgewählte Mails, etwa eine Begrüßung, eine Geschichte und ein Angebot. So bekommt jede neue Person denselben Ablauf, unabhängig vom Anmeldedatum. Das spart Zeit und sorgt für Struktur. Die Öffnungsrate ist nur ein Hinweis, denn manche Programme laden Bilder automatisch und verändern so die Zählung.
Eine knappe Einführung bietet das englischsprachige E-Book Bauen Sie Ihr E-Mail-Marketing-System von Grund auf mit 17 Seiten und 8 Kapiteln. Mehr zur Auswahl von Werkzeugen findest du im Ratgeber E-Mail-Marketing und Baukasten-Tools auswählen.
Dazu gehören auch Begriffe wie Betreffzeile, Vorschautext und Abmeldelink. Die Betreffzeile entscheidet, ob jemand die Mail öffnet, der Abmeldelink gehört rechtlich und fachlich in jede Mail. Wer diese Wörter kennt, versteht die Kapitel vieler Einsteigerangebote ohne Umwege.
Wie hilft das Glossar beim Lesen von Verkaufsseiten?
Mit den Begriffen erkennst du, welche Leistung gemeint ist. Aus Schlagworten werden Fragen: Was wird geliefert, in welchem Format, für welches Vorwissen und mit welchen Unterlagen für die Umsetzung?
Viele Angebote im Bereich Online-Business arbeiten mit Fachwörtern. Das ist nicht schlecht, aber es hilft, sie zu übersetzen. Sagt eine Seite, sie liefere ein komplettes System, kannst du nachsehen, ob Vorlagen, Anleitungen oder Software dahinterstehen.
Prüfe außerdem, für wen das Angebot gedacht ist. Manche Ratgeber richten sich ausdrücklich an Einsteiger, andere an Menschen, die schon Kampagnen betreiben. Die Seite Online-Business sammelt Angebote dieser Art mit ihren Eckdaten.
Fragen an jede Beschreibung
- Welches Format wird geliefert (PDF, Workbook, Software)?
- Für welchen Wissensstand ist es gedacht?
- Gibt es eine Inhaltsübersicht mit Kapiteln?
- Wer ist der Anbieter, und ist das Impressum vollständig?
Welche weiteren Begriffe tauchen häufig auf?
Häufig fallen auch Landingpage, Call-to-Action, Retargeting und Evergreen. Sie beschreiben Seiten, Handlungsaufforderungen, erneute Ansprache und Verkaufssysteme, die ohne festen Starttermin dauerhaft laufen.
Ein Call-to-Action ist die klare Aufforderung zum nächsten Schritt, etwa der Button zum Herunterladen. Retargeting bedeutet, dass Menschen, die schon auf deiner Seite waren, später erneut Werbung sehen. Beide Begriffe beschreiben nur Werkzeuge, keine Garantie für ein Ergebnis.
Evergreen heißt, dass ein Angebot jederzeit verfügbar ist, statt nur während einer Aktionswoche. Wie dieser Ansatz aufgebaut wird, beschreibt das PDF Der Evergreen-Launch für Kursersteller und Coaches mit fertigem Produkt.
Hilfreich ist, sich ein eigenes kleines Wörterbuch anzulegen. Schreibe jeden neuen Begriff mit einem Beispiel aus deinem Alltag auf. So bleibt die Bedeutung im Kopf, und du erkennst beim nächsten Lesen einer Verkaufsseite schneller, was gemeint ist.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Funnel und Landingpage?
Eine Landingpage ist eine einzelne Seite mit einem Ziel. Ein Funnel besteht aus mehreren Schritten, zum Beispiel Anzeige, Landingpage, E-Mail-Folge und Angebot. Die Landingpage ist also ein Baustein, der Funnel der gesamte Weg.
Brauche ich für einen Funnel teure Technik?
Nein, ein erster Funnel kann klein sein: eine Seite, ein Geschenk und eine Mail. Der Praxisguide zum ersten Funnel hält die Technik bewusst klein. Wichtiger als Werkzeuge ist, dass jeder Schritt einen klaren Zweck hat.
Was heißt Conversion-Rate?
Die Conversion-Rate gibt an, wie viele Besucher einer Seite die gewünschte Handlung ausführen, etwa sich eintragen oder kaufen. Sie wird in Prozent angegeben und lässt sich nur sinnvoll vergleichen, wenn dieselbe Handlung gemessen wird.
Muss ich alle Begriffe kennen, bevor ich starte?
Nein. Für den Anfang genügen Traffic, Funnel, Conversion und Leadmagnet. Die übrigen Begriffe lernst du, sobald du sie praktisch brauchst. Ein Glossar ersetzt keine Praxis, erleichtert aber das Lesen von Kursen und Angeboten.
Quellen
Die Regeln der Plattform und die Gesetzesstellen in diesem Ratgeber stammen aus diesen Seiten, gelesen am . Angaben zu einzelnen Produkten stammen aus unseren Bewertungen und sind dort datiert.
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