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Persönlichkeit

Tarot lernen für Anfänger: Decks, Grundlagen und erste Legungen

Wie ist ein Tarot-Deck aufgebaut, und wie legst du die ersten Karten? Eine Einführung für Einsteiger mit Hinweisen auf Kurse und Angebote.

Tarot lernen für Anfänger: Decks, Grundlagen und erste Legungen

Wie ist ein Tarot-Deck aufgebaut?

Ein klassisches Deck hat 78 Karten: 22 große Arkana mit symbolstarken Bildern und 56 kleine Arkana in vier Farben. Die großen Karten stehen für Lebensthemen, die kleinen für Alltagssituationen.

Die großen Arkana reichen vom Narren bis zur Welt. Sie zeigen Szenen, die als Stationen eines Weges gelesen werden. Die kleinen Arkana ähneln Spielkarten und bestehen aus vier Farben mit je einer Reihe von Zahlen- und Hofkarten.

Für Einsteiger ist es sinnvoll, zunächst nur die großen Arkana kennenzulernen. Sie haben starke Bilder und eignen sich gut, um ein Gefühl für die Symbolsprache zu entwickeln, bevor du dich an alle 78 Karten wagst.

Welches Deck passt zum Einstieg?

Wähle ein Deck, dessen Bilder dich ansprechen. Viele beginnen mit einem klassischen Rider-Waite-ähnlichen Deck, weil dazu die meisten Erklärungen vorliegen. Entscheidend ist, dass du dich mit den Motiven wohlfühlst.

Ein Deck sollte gut in der Hand liegen und die Motive sollten dir zusagen. Schau dir vorher Beispielbilder an. Ein Begleitheft hilft am Anfang, ist aber nicht zwingend, wenn du dich anderweitig anleiten lässt. Ein Deck, das dich anspricht, lädt zum regelmäßigen Üben ein, und genau das ist am Anfang der wichtigste Faktor.

Manche Kurse nennen vorab, welche Decks sie benötigen. Beim MelisTarotKurs ist laut den Angaben zum Beispiel klar beschrieben, dass zwei Decks mitzubringen sind. So weißt du früh, was du vorbereiten solltest. Das erleichtert die Planung und verhindert, dass du am ersten Termin ohne passendes Material dastehst.

Wie legst du deine ersten Karten?

Beginne mit einer Tageskarte oder einer Drei-Karten-Legung für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft oder für Situation, Herausforderung und Rat. Mische, ziehe, betrachte die Bilder und schreibe auf, was dir auffällt.

Eine Tageskarte ist der einfachste Einstieg: Du ziehst morgens eine Karte, betrachtest sie und notierst dir, was dir zu ihr einfällt. Abends liest du noch einmal nach, was an dem Tag dazu passt. So entwickelst du Gefühl für die Bilder. Schon nach wenigen Tagen merkst du, wie deine Eindrücke vielfältiger und genauer werden.

Die Drei-Karten-Legung bringt mehr Zusammenhang. Wichtig ist, dass du die Karten als Impulse siehst und nicht als Vorhersage. Sie helfen dir, eine Situation aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Schon nach wenigen Tagen merkst du, wie deine Eindrücke vielfältiger und genauer werden, und das macht Freude.

Schritte für eine Drei-Karten-Legung

  • Eine offene Frage formulieren
  • Karten mischen und drei ziehen
  • Jede Karte in Ruhe betrachten
  • Eindrücke aufschreiben
  • Gemeinsam deuten und einen kleinen Schritt festlegen

Wie lernst du die Bedeutungen der Karten?

Nicht auswendig, sondern über die Bilder: Was siehst du, was empfindest du? Ergänzend helfen Begleithefte, Kurse oder Apps mit Erklärungen. Mit der Zeit entsteht dein eigener Zugang.

Viele Einsteiger lernen Karte für Karte und merken, dass sich Bedeutungen mit der Übung festigen. Es hilft, ein Tarot-Tagebuch zu führen und dort Karten und Eindrücke zu sammeln. Nach einigen Wochen erkennst du Muster in deiner eigenen Lesart.

Für den Austausch ist ein Kurs hilfreich. Der MelisTarotKurs ist laut den Angaben ein Live-Kurs per Zoom mit 8 Terminen innerhalb von 3 Wochen, höchstens 10 Personen pro Gruppe und Abendterminen. Die Anbieterin ist mit Namen und Anschrift im Impressum genannt.

Mit etwas Geduld wächst dein Verständnis von selbst. Du musst nicht alles sofort können. Wiederholung macht vertraut, und mit jedem Mal fallen dir neue Details im Bild auf. Das ist der eigentliche Reiz am Lernen mit Karten: Es geht um Wahrnehmung, nicht um Auswendiglernen.

Gibt es Apps und Berichte als Ergänzung?

Ja. Apps wie Mondlicht bieten Tarot-Chat und Deutungen, und es gibt persönliche Berichte zur Numerologie. Sie sind Unterhaltung und Anregung, keine Vorhersage, und sollten dafür bewusst genutzt werden.

Mondlicht Premium Jahreszugang umfasst laut den Angaben Horoskope, Liebesorakel, Traumdeutung, Numerologie, Rituale und einen Tarot-Chat. Die Seite weist offen darauf hin, dass alle Deutungen von einer KI stammen und der Unterhaltung dienen, und nennt Nutzungsgrenzen.

Der Soul Plan Report wird aus dem Geburtsnamen erstellt und kommt binnen 24 Stunden als PDF. Wer digitale Meditationen, Journale und Ritualvorlagen stöbern möchte, findet in der Schatzkammer von Romana 888 einzeln kaufbare Downloads zum Stöbern.

Wenn du Apps ausprobierst, bleib bewusst. Lege dir fest, wie oft du sie nutzt, und nimm Deutungen nicht als Anweisung. Sie dürfen Spaß machen und Gedanken anstoßen. Prüfe vorab die Bedingungen, damit du weißt, wie der Zugang geregelt ist und was enthalten ist.

Worauf solltest du beim Einstieg achten?

Beginne klein, führe ein Tagebuch, nutze Karten als Anregung und entscheide nichts allein nach ihnen. Prüfe bei Angeboten Umfang, Anbieter und Bedingungen im Bestellformular, bevor du dich festlegst.

Niemand muss alles auf einmal lernen. Ein paar Karten pro Woche reichen. Wichtig ist Freude an den Bildern und Neugier auf deine eigenen Gedanken dazu. Tarot ist ein Werkzeug zum Nachdenken, keine verlässliche Prognose. Dort findest du Angebote aus verschiedenen Bereichen, sodass du in Ruhe vergleichen kannst, was zu dir passt.

Weitere Angebote findest du auf der Seite Persönlichkeit und Beziehung. Allgemeine Hinweise zu spirituellen Angeboten gibt der Ratgeber Subliminals, Channeling und Manifestieren: Prüfpunkte vor dem Kauf. Dort findest du Angebote aus verschiedenen Bereichen, sodass du in Ruhe vergleichen kannst, was zu dir passt.

Häufige Fragen

Wie viele Karten hat ein Tarot-Deck?

Ein klassisches Deck hat 78 Karten: 22 große Arkana und 56 kleine Arkana in vier Farben. Manche Decks weichen davon in Motiven oder Benennung ab, der Aufbau bleibt meist ähnlich.

Muss man Tarot auswendig lernen?

Nein. Viele lesen Karten über die Bilder und ihre eigenen Eindrücke. Ein Begleitheft oder ein Kurs gibt Orientierung, mit Übung entsteht mit der Zeit ein eigener Zugang.

Welche Legung eignet sich für Anfänger?

Die Tageskarte und die Drei-Karten-Legung sind einfache Einstiege. Sie sind überschaubar, lassen Raum für eigene Gedanken und zeigen, wie Karten im Zusammenhang gedeutet werden können.

Kann Tarot die Zukunft vorhersagen?

Dafür gibt es keinen Beleg. Viele nutzen Karten als Spiegel für Gedanken und Gefühle. Seriöse Angebote kennzeichnen Deutungen als Unterhaltung oder Anregung und versprechen keine Vorhersagen.

Quellen

Die Regeln der Plattform und die Gesetzesstellen in diesem Ratgeber stammen aus diesen Seiten, gelesen am . Angaben zu einzelnen Produkten stammen aus unseren Bewertungen und sind dort datiert.

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